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Test Photovoltaikversicherungen:
Juni 2010
Solar-Anlage richtig versichern
Auf privaten Dächern werden immer mehr Solarstromanlagen installiert und auch 2010 soll, nach Schätzung des Bundesverbands Solarwirtschaft, der Absatz zweistellig wachsen. Die große Nachfrage nach Solarmodulen bringt aber auch verstärkt Kriminelle auf den Plan. Diebe von Solaranlagen reisen im Lkw an und montieren unerschrocken ganze Anlagen ab. Die herkömmliche Wohngebäudeversicherung greift bei Diebstahl nicht und haftet nicht für den finanziellen Ausfall! Eine Anlage kann dann schon mal monatelang ausfallen
Schlimmer noch: Wenn ein Feuer, das nachweislich durch die Solaranlage entstanden ist, auf ein anderes Gebäude übergreift, können die Haftungsansprüche in die Millionen gehen. Auch können Teile der Anlage vom Dach stürzen und dort Passanten oder Fahrzeuge beschädigen. Allerdings steht meist hierfür die private Haftpflichtversicherung ein, die ohnehin unverzichtbar ist. Man sollte alsodie Anlage aktiv einschließen.
Für die Sonnenstromanlagen ist somit ein spezieller Zusatzschutz notwendig. Eine Photovoltaikversicherung ersetzt nicht nur Diebstahl und Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel, sie kommt meist auch für Konstruktions-, Material- und Auslegungsfehlern sowie bei Schäden durch falsche Bedienung und sogar bei Fahrlässigkeit oder Kurzschluss, Schmoren, Sachbeschädigung sowie Sabotage auf.
Fast alle Versicherer bieten zwar den kostenfreien oder sehr günstigen Einschluss der Anlage über eine bestehende Wohngebäudeversicherung an. Oft ist der Versicherungsschutz jedoch unzureichend.
http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=95437;bernr=21;co=
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Quelle: ÖKO-TEST Online, Stand 16.06.2010 |